Surfbundesliga Finale in Zülpich 2014

Die Rheinische Windsurfing Gemeinschaft hatte 1989 zum ersten Finale der Surfbundesliga auf dem Zülpichsee eingeladen. 25 Jahre später ist die inzwischen um die Nachwuchsbundesliga erweiterte Deutsche Team-Meisterschaft an ihren Ursprungsort zurückgekehrt. In all den Jahren war der Windsurfing Club Hamburg immer dabei, der aus diesem Grunde gemeinsam mit sechs anderen Vereinen vom DSV als Gründungsmitglied der Surfbundesliga geehrt werden konnte.

In diesem Jahr waren wir mit drei Teams dabei und am Ende mit einem ersten und zwei zweiten Plätzen auch erfolgreich. Da der Wind am ersten Tag mit zunächst mit böigen 12 bis 20 Knoten und am zweiten Tag mit immer noch rd. 6 bis 12 Knoten akzeptable Bedingungen bot, konnten in allen Klassen insgesamt acht Wettfahrten absolviert werden.

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In der Nachwuchsbundesliga, in der auf dem BIC Techno One Design gesurft wird, waren Lars M. und Finn S. in der Klasse U17 sowie Nadja J. Vincent D. und Felix K. in der Klasse U15 am Start.
Lars und Finn hatten es mit der starken Konkurrenz
vom TV Bruckhausen zu tun und mussten sich schließlich ebenso knapp geschlagen wie Lars, der auch in der Einzelwertung den 2. Platz belegt hat.
Unseren Youngsters hingegen ist der große Coup gelungen. Schon nach dem ersten Tag lagen Felix und Vincent vor den anderen Teams in Führung obwohl sie zunächst ohne Nadja antreten mussten und obwohl sie erst seit wenigen Monaten mit dem 6,8er BIC Techno One Design Segel fahren. Nadja, die erst aufgrund einer Klassenreise erst am 2. Tag mit ihrem 5,2 qm Segel in das Geschehen eingreifen konnte, überraschte die Konkurrenz mit hervorragenden Platzierungen und hat dabei sogar einige U17er hinter sich lassen können. Der Sieg in der U15er Wertung ging damit in diesem Jahr erstmals nach Hamburg. Herzlichen Glückwunsch ihr Drei!
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In der Raceboardklasse war das Masterteam des Windsurfing Club Hamburg mit großen Ambitionen in die Saison gestartet und hatte nach den Qualifikationsregatten zu dem bis dahin besten Team des DWSC Großenbrode aufgeschlossen.
Da leider aber zwei der vier Teammitglieder nicht nach Zülpich kommen konnten, konnten sich Bernd N. und Rainer F. keine Patzer leisten. Es kam wie es kommen musste: Nach einem Frühstart und der daraus resultierenden Qualifikation waren unsere Titelträume schnell ausgeträumt. Dass es am Ende dennoch zum 4. Platz in der Gesamtwertung und zum Titel eines Vize-Meisters in der Masterwertung reichte, dafür hat vor allem Bernd gesorgt, der in der Einzelwertung schließlich den 3. Rang belegt hat.

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Bericht Rainer F.