Pepelow 2014

Nun schon im dritten Jahr haben wir unsere Vereinsfahrt über das Pfingstwochenende wieder ans Salzhaff nach Pepelow unternommen.

Und von Jahr zu Jahr wird die Beteiligung größer. In diesem Jahr waren 25 Mitglieder nebst nicht surfendem Anhang mitgekommen, so dass die Mitnahme des Clubmaterials wieder eine logistische Herausforderung war; aber am Ende hatten alle haben ihr Material und konnten so aufs Wasser.

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Die Anreise:
Wer am Freitag nach einem langen und heißem Arbeitstag, Bock auf Stau hatte, ist von Hamburg aus über die  A1 Richtung Lübeck aufgebrochen und stand garantiert vor Bad Oldesloe in der Baustelle fest. Wer keine dazu keine Lust hatte, ist vom Clubhaus auf die alte Salzstraße ausgewichen und konnten über Schwarzenbek und Ratzeburg auf die A20 gelangen und ist so die Baustelle und die übliche „Feiertags/Ostsee/Blechlawine“ auf der A1 umgehen.

Das Revier:
Man kann das Salzhaff gut mit dem Ringkøbing Fjord  vergleichen. Alle finden hier „ihre Traumrevier. Der breite stehtiefe Bereich eignet sich zum Erlernen des Beach- und Wasserstarts und weiter draußen haben Aufsteiger und alte Hasen gleichermaßen ihren Spaß in der kabbeligen Welle.

Die Windvorhersage und Wirklichkeit:
Nach der Windvorhersage für das Salzhaff mit maximal 2 Beaufort waren wir darauf gefasst, mal wieder vom Wind zu träumen. Doch weit gefehlt:

Am Samstag blies der Wind mit angenehmen 4 Beaufort aus Nordost, so dass die großen Freeride- und die Raceboards genau die richtige Wahl zum Heizen waren. Die Fortgeschrittenen in der Truppe konnten so bei Gleitbedingungen Manöver üben und auch kleinere Langschläge unternehmen. Für die die Aufsteiger waren dies ebenfalls ideale Bedingungen. Anders als bei uns am Oortkatensee konnten sie bei konstantem Wind den Beachstart üben und erste Gleiterfahrungen machen.

Am Sonntag haben sich unsere Raceboarder zusammengeschlossen und mit ihren Boards zum 8 km Luftlinie entfernten Rerik zum Eis essen aufgemacht. Da der Wind jedoch mal wieder von vorne kam, mussten wir insgesamt wohl gut die doppelte Entfernung nach Rerik aufkreuzen. Leider drehte der Wind in Rerik um fast 180 Grad, so dass es nichts aus dem erhofften Raumschot- Trip wurde. Dabei nahm der Wind auch noch weiter ab, so dass wir erst nach 1 ½ Stunden wieder in Pepelow auf dem Campingplatz angekommen sind. Trotzdem hat die Tour viel Spaß gemacht.

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Das Rahmenprogramm:
Am Samstag erwartete uns nach dem Surfen ein leckerer Giros Grill, den wir einer großzügigen Spende verdankten. Während unsere Jugendlichen ein Lagerfeuer am Strand entfachten, konnten die Erwachsenen den Tag ganz entspannt bei einem Klönschnack ausklingen lassen.

Am Sonntagabend wollten wir eigentlich wieder gemeinsam grillen. Doch daraus wurde nichts, da uns ein aufziehendes Gewitter am Abend mit Sturmböen und länger anhaltendem Starkregen davon abgehalten hat. Höhepunkt war eine orkanartige Bö, die unserer beiden Pavillonzelte mitriss und die Zeltstangen wie Streichhölzer abknicken lies. Aller Körpereinsatz und verzweifeltes Festhalten der Zelte waren so schließlich umsonst.

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Die Heimreise:
Ganz entspannt gestaltete sich dann wieder die Heimreise für diejenigen, die wie bei der Hinfahrt wieder auf der alten Salzstraße unterwegs waren und bereits gegen Mittag in Pepelow aufgebrochen waren.

Fazit:
Es müsste immer Pfingsten sein;-)