Raceboard WM 2013 Novy Mlýny

wm2013-305klZur Raceboard-Weltmeisterschaft 2013 in Nové Mlýny traten 110 Teilnehmer aus 18 Ländern an. Durch das zeitgleich stattfindende Bundesliga-Finale konnte leider nur Suse Striepe-Langer für den Windsurfing Club Hamburg e.V. mit zwei anderen deutschen Teilnehmern an den Start gehen.

Schon bei der festlichen Eröffnungsfeier am Montag blies sich der Wind ein und steigerte sich am ersten Wettkampftag in Böen auf bis zu 29 Knoten. Die ersten beiden Wettfahrten ließ Suse Striepe-Langer  so mit 10 anderen Frauen aus dem 14 Frau starkem Starterfeld verstreichen. Erst als der Wind zur 3. Wettfahrt abnahm, trat das gesamte Damenfeld an.

An den beiden folgenden Tagen setzte dann leider Windstille ein. Der Veranstalter ließ jedoch keine Möglichkeit aus, gute Stimmung unter den Teilnehmern zu verbreiten. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm wurden tagsüber weitere Contests gestartet. Die Teilnehmer konnten sich kleine Preise beim SUP-Rennen und bei einem Kletterwettbewerb sichern.

Am vierten Wettkampftag kam der Wind mit 8 bis 13 Knoten und schönstem Sonnenschein zurück. Für Suse Striepe-Langer begann nun die Aufholjagd. Mit Platz 6, 5 und 7 schob sie sich kontinuierlich in der Wertung nach vorn. Am letzten Wettkamptag freute sie sich über den gleichbleibenden Wind, ihre Lieblingsbedingungen, und spähte den 6. Platz an. Mit Platz 5, 6  und 5 war das Ziel mit einem bequemen Vorsprung erreicht. In der Masterwertung erreichte sie Platz 4 bei den Damen.

GER-

An der Spitze der Damen sah es bis zur 9. Wettfahrt nach einem Weltmeistertitel für Jana Slivova aus Tschechien aus. Sie führte mit einem Vorsprung von 2 Punkten und musste eigentlich nur einen Platz hinter Vita Matise aus Lettland das Ziel erreichen. Doch sie entschied sich bei der Startkreuz für die falsche Seite, erreicht abgeschlagen als 7. das Ziel und verschenkte somit den Titel. Dritte wurde Martina Hruba aus Tschechien.

Bilder und Ergebnisse zur Weltmeisterschaft: http://www.wcr2013.org/en/information/

Nach einer stimmungsvollen Abschiedsfeier, zu der ein Trompeter die Nationalhymnen der Weltmeister spielte, schauten alle Teilnehmer auf eine schöne Woche zurück. Der Veranstalter und auch die Regattaleitung hatte einen perfekten Job getan.

Text und Bilder: Suse Stripe-Langer