Hamburger Meisterschaft 2015

Am 09. – 10. Mai 2015 haben wir im Rahmen der Surfbundesliga Qualifikationsrunde im Norden die Hamburger Meisterschaft ausgerichtet.

Die insgesamt 38 Teilnehmer konnten sich über den Wind nicht beklagen. Denn an beiden Tagen konnten wir bei 4-5 Beaufort 7 bzw. 6 Wettfahrten in der Raceboard- bzw. der BIC Techno 293 Jugendklasse über den Kurs bringen. Besonders erfreulich für den Windsurfing Club Hamburg: Wir waren mit 10 Startern bei den Raceboards und 6 BIC Techno Fahrern am Start. Wir hoffen, dass insbesondere auch die Regattaeinsteiger „bei der Stange“ bleiben!

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Sportlich gesehen verlief (fast) alles erwartungsgemäß. Der Vorjahressieger in der Raceboardklasse, Fabian Grundmann vom Paderborner Yachtclub, musste sich in diesem Jahr knapp geschlagen geben. Denn André Hartung vom DWSC Großenbrode konnte sich nach vier Tagessiegen am ersten Tag schon fast wie der sichere Sieger fühlen. Und obwohl Fabian am 2. Tag seinerseits drei Läufe für sich entschied, reichte es für André mit einem knappen Punkt Vorsprung doch noch zum 1. Platz. Dritter und zugleich bester Master wurde Niko Mattig vom Windsurfing Club Hamburg.

Als bester Jugendlicher in der R20 Klasse kam in seinem ersten Jahr auf dem Raceboard Lars Mühmel auf einen hervorragenden 7. Platz in der Gesamtwertung.
Bei den BIC Technos kämpfte sich der aus Warendorf angereiste Niklas Siems den begehrten Wanderpokal souverän vor unserem besten U17er, Finn Kroll. Auf den Plätzen 3 und 4 folgten bereits die besten U15er, punktgleich und nur durch die besseren Einzelplatzierungen getrennt, Felix Kupky vor Vincent Domsta, die beide ebenfalls für den WCH starten. Von Ihnen ebenso wie von dem Rest unserer „Regatta-Zwerge“ können wir in den nächsten Monaten und Jahren noch hoffentlich viele Erfolge vermelden.

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Für die Vorbereitung und Auswertung der Regattaergebnisse, die Versorgung der Regattateilnehmer an Land und die Durchführung der Wettfahrten möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich den rund 15 Helferinnen und Helfern danken. Ein ganz besonderer Dank gilt wieder unserem Nachbarverein, dem Segelclub Vierlande, ohne dessen Ponton und ohne dessen zwei Motorboote samt Fahrer wir diese Regatta sicher nicht so perfekt hätten veranstalten können. So konnte unsere Wettfahrtleiterin Beate Pollack bei der Siegerehrung am Sonntag ein insgesamt positives Fazit ziehen und erhielt dafür viel Applaus.
Wem dieser kurze Bericht nicht reicht, dem empfehlen wir in den nächsten Monaten einmal einen Blick in die „surf“ zu werfen. Denn der stellvertretende Chefredakteur war extra aus München nach Hamburg gekommen, um im Selbstversuch einmal bei einer Raceboard Regatta an den Start zu gehen. Nach seiner Rückmeldung hat auch ihm es viel Spaß gemacht.
Die Ergebnislisten auch der Teamwertung habe wir für Euch wie immer auf unserer Homepage veröffentlicht.